Wie der Freiburger Stickgarnproduzent Madeira mitteilt, fließt in der Produktion des Polyester-Stickgarns Polyneon 40 bereits seit Beginn des Jahres ein Anteil recycelter Fasern aus Polyester mit ein. Madeira folgt damit eigenen Angaben zufolge Forderungen der Industrie und sorgt für vernunftorientierte Lösungen, damit die Wertigkeit einer edlen Stickerei im wachsenden umweltpolitischen Entscheidungsprozess erhalten bleibt. „Rund um den Globus bietet Polyneon 40 also durch praktizierte Nachhaltigkeit schon heute einen von vielen Kunden geschätzten Zusatzbonus“, sagt Jürgen Korge, Global Sales Manager bei Madeira. Die Beimischung recycelter Fasern führt laut Herstellerangaben zu keinerlei Einschränkungen in der Farbauswahl, auch hinsichtlich der Qualität müssen keine Kompromisse eingegangen werden. Die bisherigen Farbkarten sowie die Farbnummern bleiben alle erhalten, es handelt sich also nicht um neue Artikel, die eingekauft und bevorratet werden müssen. Auch die technischen Standards und optimalen Laufeigenschaften bleiben nach den Worten von Korge gewährleistet. Die etwa zehn Prozent höheren Fertigungskosten sollen vorerst nicht an die Kunden weitergegeben werden. Korge: „Die Herstellung von recyceltem Polyester erfordert zwar mehr Energie, verbraucht aber kein Erdöl und verursacht weniger Abfall. Dies waren mitentscheidende Argumente für den Rohwarenmix“. Die Beimischung von recycelten Fasern beim Stickgarn Polyneon 40 ist ein weiterer Schritt von Madeira hin zu ökologischen Produktionsprozessen. Das Viskose-Stickgarn Classic entspricht den Richtlinien von GOTS, einem strengen Zertifikat für die Verwendung organischer Rohstoffe, zudem sind alle Madeira-Stickgarne nach Angaben des Unternehmens nach den höchsten Klassen des Öko-Tex Standards 100 zertifiziert.

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