Sascha Riederer (Foto: Siebdruckservice Süd)

Erst drei Punkte können eine Fläche entspannen – wie könnte ansonsten ein Stativ, Dreirad oder Schemel funktionieren? Auch unsere Farbwelt besteht aus den drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau, ohne die es nie bunt würde. Genauso unabdingbar sind die drei Komponenten für die Siebdruckform miteinander verknüpft. Denn: Was in der Druckschablone nicht perfekt vorbereitet ist, kann beim eigentlichen Druckvorgang nicht mehr ausgeglichen werden und führt zu mangelhaften Druckergebnissen. Deshalb ist es notwendig, immer für eine bestmögliche Siebdruckschablone zu sorgen, soll das Druckergebnis in verkaufbarer Qualität gelingen.

Die Basis für den Dreiklang ist die siebdruckgerechte Druckvorlage. Um ein gutes Druckresultat zu erhalten, benötigt man nicht nur gute Siebdruckformen und einen modernen Maschinenpark, sondern vielmehr ist bereits die Druckvorlage entscheidend. Die Frage ist also, inwiefern die Druckvorlage für den Reproduktionsvorgang geeignet ist. Die unterschiedlichen Druckverfahren haben auch unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die Beschaffenheit der Vorlage und die Ausfertigung des Diapositives. Viele kleinere Drucke­r­eien bedienen sich einer Reproanstalt, um ihre Filme herzustellen. Besonders dann ist es wichtig, eine einheitliche Sprache zu sprechen, um Fehler und Ausfallzeiten und den damit verbundenen Ärger zu vermeiden…