Punchen im vordigitalen Zeitalter: Mithilfe von handgeführten Pantographen wurden Papierkarten (Bild) mit einem gestanzten Loch-Code versehen. Mit den Karten wurden dann die Stickmaschinen gesteuert. (Foto: Andreas Farnung)

Konnte noch vor einigen Jahrzehnten nur ein begrenzter Kreis von gelernten Berufspunchern Stickdaten erstellen, hat heute praktisch jeder Kreative die Möglichkeit, das Punchen am eigenen PC zu erlernen. Stickvorlagen können im einfachsten Fall eingescannt, digitalisiert und in eine fertige Stickdatei umgewandelt werden. Das erstellte Stick-Programm steuert dann die Stickmaschine. Was auf den ersten Blick einfach klingt, erfordert nicht nur Hard- und Software, sondern auch eine Menge Fachwissen und Übung. Die Stickmaschine muss am Ende genaue Informationen darüber erhalten, wann welcher Faden von wo nach wo, wie schnell und wie tief verstickt werden soll – und das für jeden einzelnen Stich.

Eine Möglichkeit, sich solches Fachwissen anzueignen oder das eigene Wissen zu vertiefen, bot kürzlich ein Tagesseminar „Punchen verständlich erklärt“ in Köln. Für die Veranstaltung hatte die Akademie für Textilveredlung mit Barbara Stümer und Detlef Schimmel zwei langjährige Punch-Experten als Referenten gewonnen, die ihr Wissen mit den interessierten Teilnehmern teilten.

 

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