Farbtanks im Allegro-Druckschlitten (Ausschnitt). Ganz rechts zu sehen: die Vorbehandlung (Foto: Kornit Digital)

Der Tintenstrahldruck ist ein präzise definierter Prozess. Bei den zumeist verwendeten Piezo-Druckköpfen ist das Volumen des einzelnen Tintentropfens klar definiert, das Timing des Abfeuerns wird genau gesteuert, und aufwändige Hard- und Softwaretechnologie sorgt im Hintergrund dafür, dass auch die Farbe stimmt.

Mit der Präzision ist es allerdings in dem Moment vorbei, in dem der Tropfen auf einen textilen Bedruckstoff trifft: einen Bedruckstoff mit unregelmäßiger Oberfläche, der die Tinte aufsaugt, der zu einem hohen Tonwertzuwachs führt und auf dem man teilweise die aufgebrachte Tinte nach dem Trocknen nicht einmal mehr sehen würde. Diesen Effekten begegnet man mit der Vorbehandlung des Textils: Sie sorgt dafür, dass der Tintentropfen auf der Oberfläche verbleibt und dass er seine Form behält – Tonwertzuwachs wird so vermieden. Darüber hinaus verbessern die in der Vorbehandlung enthaltenen Additive die Bindung der Pigmente ans Textil…

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