Die internationale Fashion-Kollektion von Fruit of the Loom und Zara zeigt vielseitig kombinierbare Casualwear in charakteristischen Farben und Silhouetten. Foto, Zara/Inditex

Die Marken Fruit of the Loom und Zara haben in einer globalen Lizenzkooperation eine Internationale Fashion-Kollektion auf den Markt gebracht. Der Launch erfolgte am 10. September 2026 zeitgleich in rund 1.000 Zara-Stores in mehr als 70 Ländern sowie im Online-Handel. Bis Ende November 2026 wird die Kollektion voraussichtlich erhältlich sein. Der einmalige „Drop“ umfasst rund 200 Styles „für die ganze Familie“ – Babys, Kids, Teens, Women und Men. Neben Apparel gehören Unterwäsche und Socken, Schuhe, Denim, Headwear, Taschen und weitere Accessoires zu dem „generationenübergreifenden Fashion-Angebot“.

Die aktuelle Zusammenarbeit der beiden Marken knüpft an eine erste gemeinsame „Capsule Collection“ aus dem Jahr 2021 an, entwickelt den Ansatz jedoch in Umfang und internationaler Sichtbarkeit deutlich weiter. Zara beschreibt die Kollektion als zeitgemäße Interpretation der Authentizität, kulturellen Bekanntheit und 175-jährigen Geschichte von Fruit of the Loom. Eine lebendige Farbwelt und entspannte Silhouetten treffen auf eine moderne Auslegung der „Preppy“-Ästhetik der 1990er-Jahre. 

B2C-Trends sollen B2B-Produkte „begehrlicher“ machen
Für Fruit of the Loom ist die Kooperation ein bedeutender Schritt, die Bekanntheit der Marke über ihre traditionelle Verankerung in der Imprint-Branche hinaus zu stärken. In Europa ist Fruit of the Loom vor allem als etablierte Marke für Textilien zur Veredelung bekannt. Die Zusammenarbeit mit Zara soll der der Marke neue Konsumentengruppen erschließen.

Matthias Fuchs, Senior Director Marketing, Fruit of the Loom Europe, sagt: „Unser Kerngeschäft bleibt das ‚Blank-Apparel-Segment‘ und damit die Basis unseres strategischen Handelns. Gleichzeitig wollen wir Fruit of the Loom nach Jahren mit wenig Präsenz im europäischen Retail wieder näher zu den Menschen bringen. Die Marke ist 175 Jahre alt und weckt bei vielen Generationen positive Erinnerungen – auch bei mir. Umso besonderer ist es, sie jetzt gemeinsam mit Zara auf einer globalen Fashion-Bühne zu erleben. Zara hat unsere Heritage und ikonischen Markencodes in eine mutige, moderne Kollektion übersetzt – für mich ein echtes Meisterstück. Diese zusätzliche Sichtbarkeit und Fashion-Relevanz stärken auch die Attraktivität unserer B2B-Textilien für Handelspartner, Textilveredler, Druckdienstleister und Merchandiser.“

Der Zara-Drop sei erst der Anfang, erklärt Fuchs. Weitere Retail- und Licensing-Partnerschaften sind geplant. So sollen auch weitere Marken aus dem Portfolio, darunter Russell Athletic und Spalding, von ähnlichen Kooperationen profitieren.