Durch Inbetriebnahme einer neuen Fabrik in Bangladesch steigert Blåkläder seine Eigenproduktionsquote auf 98 Prozent. Foto, Blåkläder.

Blåkläder treibt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten voran. Wie der Workwear-Hersteller berichtet, werden 98 Prozent der Kleidungsstücke, die das Unternehmen 2026 verkaufen wird, in eigenen Fabriken gefertigt. Erreicht wird dieser Eigenproduktionsanteil durch die neue Fabrik Gava, die 2025 in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, eröffnet wurde. Sie ermöglicht es Blåkläder, Strickwaren wie T-Shirts, Poloshirts und Unterwäsche selbst herzustellen. Lediglich Accessoires wie Handschuhe, Mützen, Knieschoner, Gürtel und Kappen werden weiterhin von anderen Lieferanten bezogen.

„Die branchenübliche Praxis, keine eigenen Produktionsstätten zu besitzen, erschwert die Nachhaltigkeitsbemühungen in der gesamten Bekleidungsindustrie. Mit unseren eigenen Fabriken fällt es uns leichter, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und unseren ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu verringern. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, gegen den Strom zu schwimmen“, erklärt Anders Carlsson, Geschäftsführer von Blåkläder.

Wie mehrere andere Fabriken von Blåkläder ist auch dieser Standort nach LEED-Platinum zertifiziert und erfüllt zudem zwei soziale Nachhaltigkeitsstandards: Oeko-Tex SteP und SA8000. Bei voller Auslastung wird die neue Fabrik 2.400 Mitarbeiter beschäftigen, insgesamt hat Blåkläder über seine Schwesterfirma Guston dann rund 8.000 Angestellte in Süd- und Südostasien. Der schwedische Workwear-Hersteller besitzt bereits sieben Fabriken in Sri Lanka und Myanmar. Zu den Nachhaltigkeitsinvestitionen in den Fabriken gehören Solaranlagen, wassergekühlte Klimaanlagen und technische Lösungen zur Minimierung des Wärmeeintrags von außen. Nach Angaben des Herstellers führt dies insgesamt zu einer Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen um mindestens 55 Prozent.

 

 

https://www.blaklader.de/