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InPrint 2017 Innovation Awards: Industrieller Drucksektor erreicht neue Stufe

Mit den neuen Innovation Awards honoriert die InPrint intelligente und leistungsfähige Drucklösungen zur Optimierung von Fertigungsprozessen. Industrieexperten hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, in zwei Kategorien über die eingereichten Beiträge abzustimmen: „Innovative Partnerschaften“ für zukunftsorientierte Firmenzusammenschlüsse in der industriellen Druckindustrie, sowie „Außergewöhnliche Produkte“ für originelle Produkte, die mithilfe von industriellen Drucktechnologien hergestellt werden.

Große Bandbreite an praktischen Lösungen

Das breite Spektrum der Wettbewerbsteilnehmer weist auf die enorme Vielfalt von praktischen Lösungen und Technologien hin, an denen die Branche derzeit arbeitet, um neue Möglichkeiten in der industriellen Fertigung zu erschließen. Alle Beiträge zeugen von hohem Engagement bei der Entwicklung innovativer Technologien und Maschinen; diese sollen die Fertigungsindustrie dabei unterstützen, Herstellungsprozesse zu verbessern und mit individualisierten Produkten und hochwertigen Druckresultaten neuen Mehrwert zu schaffen.

An der Vielfalt der vorgestellten Technologien lässt sich erkennen, dass der industrielle Druck auf eine neue Entwicklungsstufe zusteuert. „Nach dem anfänglichen Hype über das bahnbrechende Potential mancher neuer Technologien ist die Branche pragmatischer geworden und beschäftigt sich zunehmend mit den praxisrelevanten Aspekten und Herausforderungen bei der Erschließung neuer Möglichkeiten“, erklärt Nicola Hamann, Geschäftsführerin von Mack Brooks Exhibitions, dem Veranstalter der InPrint. „Das Konsumentenverhalten wandelt sich rasant und erfordert zunehmend personalisierte Produkte, die immer schneller auf den Markt gebracht werden müssen. Unternehmen sind also auf eine zügige und flexible Produktion angewiesen, wenn sie diese neuen Anforderungen erfüllen und ihre Geschäftsagilität verbessern möchten. Es gibt eine wachsende Zahl an Innovatoren, die sehr daran interessiert sind, neue Märkte zu erschließen und neue Partnerschaften aufzubauen, um den Weg für die Entwicklung leistungsstarker Drucklösungen in Fertigungsprozessen zu ebnen.“

„Um die Einführung neuer Drucktechnologien jedoch nachhaltig voranzutreiben, muss die Kommunikation und Zusammenarbeit unter den Fertigungsspezialisten und Technologieanbietern weiter gefördert werden. Mit der Einführung der InPrint Innovation Awards möchten wir herausragende Leistungen in der Weiterentwicklung industrieller Drucklösungen auszeichnen und damit Technologien und Partnerschaften hervorheben, die das Ziel haben, Fertigungsprozesse zu optimieren und eine nachfrageorientierte Produktion mit verbesserten Designoptionen zu ermöglichen“, erklärt Nicola Hamann.

Auch Award-Sponsor Ricoh unterstreicht die wichtige Rolle der Awards für die Weiterentwicklung des industriellen Drucks und seiner vielen Möglichkeiten: „Ricoh ist stolz, der erste Hauptsponsor der InPrint Innovation Awards zu sein“, erklärt Graham Kennedy, Head of Commercial Ink Jet Business bei Ricoh. „Wir glauben, dass es angesichts der rasanten Technologieentwicklung äußerst wichtig ist, herausragende Arbeit hervorzuheben und die bisher erzielten Fortschritte anzuerkennen; nur so können diese Technologien weiter wachsen und einen Nutzen für die vielen unterschiedlichen Märkte bieten, die sie bereits bedienen. Wir freuen uns sehr auf die InPrint 2017 und die Preisverleihung am 14. November, wenn wir den Innovation Award an die würdigen Gewinner überreichen dürfen.“

InPrint findet zum dritten Mal in Deutschland statt

Die Fachmesse InPrint findet zum dritten Mal in Deutschland statt und hat sich als führende Geschäftsplattform für den industriellen Drucksektor fest etabliert. 152 Aussteller aus 19 Ländern zeigen die neuesten Druckmaschinen und -systeme, Komponenten, Druckköpfe, Trocknungs- und Härtungssysteme sowie Druckfarben, Grundierungen und Flüssiglacke. Die vorherige InPrint 2015 zog 4.724 Fachbesucher aus 65 Ländern an, darunter Technologieexperten aus unterschiedlichsten Fertigungssektoren sowie Druckanbieter, Erstausrüster, Integratoren, Komponentenhersteller und Entwickler. Der Schwerpunkt der Messe liegt auf vier Technologiebereichen: Spezialdruck, Siebdruck, Digitaldruck und Inkjet-Druck. Gezeigt werden innovative Techniken und neueste Verfahren für das Bedrucken von Metall, Kunststoff, Textil, Glas, Keramik, Holz und anderen Oberflächen. Im Mittelpunkt steht dabei die Integration von Druckprozessen zur Optimierung von Fertigungsprozessen, zum Beispiel bei der Produktion von Getränkedosen, Kosmetik, Verpackungen, Textilien, Bodenbelägen, Wandverkleidungen und anderen Produkten für den Interieurbereich. Das zentrale Thema der diesjährigen Veranstaltung ist „Mit individualisierten Produkten Mehrwert schaffen“. Damit greift die Messe den Trend zu einer zunehmenden Personalisierung von Produkten als Reaktion auf das veränderte Konsumentenverhalten auf.

Konferenz, Öffnungszeiten und Tickets

Parallel zur Messe findet eine Konferenzreihe mit kompetenten Fachvorträgen und Expertenrunden statt. Im Fokus stehen zentrale Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen auf dem industriellen Druckmarkt. Alle Konferenzveranstaltungen finden auf der Konferenzbühne oder im Forum statt, die sich beide in der Messehalle befinden. Das vollständige Konferenzprogramm kann über die InPrint-Webseite eingesehen werden.

Die InPrint 2017 findet vom 14. bis 16. November 2017 in der Halle A6 auf dem Messegelände in München statt. Die Messe ist an allen drei Tagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind vorab über den Online-Ticket-Shop zum Vorzugspreis erhältlich.

http://www.inprintshow.com/germany