Die Convention-Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich die gängigen Drucksysteme anzuschauen und mit den Herstellern Fragen zu diskutieren. (Foto: Andreas Farnung)

Mit der wachsenden Nachfrage nach individualisierten und personalisierten Textilien steigen auch die Herausforderungen, mit denen sich Druckereien und Druckdienstleister heute befassen müssen. Eine Lösung bieten digitale Druckverfahren, mit denen im Vergleich zum Siebdruck auch kleine Stückzahlen kostengünstig produziert werden können, weil Einrichtungskosten, etwa für die Siebherstellung vermieden werden können. Vorteile liegen auch im großen Farbraum, der möglichen Wiedergabe feinster Details und der weichen Haptik der bedruckten Oberfläche. Beim „Direct-to-Garment“-Verfahren wird die digital angelieferte Datei direkt auf das Textil gedruckt. Was einfach klingt, erfordert ein breites Fundament an Hintergrundwissen, mit dem sich Anwender vorher auseinandersetzen sollten. Eine Möglichkeit, das Wissen zu erlangen, die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie kennenzulernen und die gängigen Drucksysteme an einem Ort vergleichen zu können, hat die Akademie für Textilveredlung mit der „DTG Convention“ geschaffen. Das Zusammentreffen der DTG-Szene feierte Anfang April in den Räumen der Promodoro Fashion GmbH in Düsseldorf seine Premiere. Neben den Druckerherstellern Epson, Brother, Polyprint, Mutoh und Kornit präsentierten sich auch die Großhändler Walter Schulze und Gabler sowie das Unternehmen CHT R. Beitlich.

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